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Stichwort: Umwelt Sortierung

(Sendetermin im ORF: 1.Mai.2011, 18.25 Uhr, Österreichbild am Sonntag, ORF 2)

Vom Aufstellen der ersten Mülltonne zur gezielten Abfalltrennung bis zum internationalen Vorbild in Sachen Recycling...

 

G'scheit frühstücken

Eine Aktion von Land Steiermark, den regionalen Abfallwirtschaftverbänden und dem ORF Steiermark

Im Rahmen der Kampagne "Nachhaltige Steiermark" luden das Land Steiermark und die regionalen Abfallwirtschaftsverbänden im Frühjahr 2004 gemeinsam mit dem ORF Steiermark zu nachhaltigen Frühstücken in der ganze Steiermark ein. Unter dem Titel "g' scheit frühstücken" konnte an verschiedenen Orten probiert werden, wie gut Nachhaltigkeit schmeckt.

- Umweltfreundliche Produktion – Erfahrungen und internationale Entwicklungen / Vortrag Michael Schallers und Workshop-Moderation im Rahmen des internationalen Kongresses "Sustainable Management" in Medellin, Kolumbien, 1996

Hier finden Sie den vollständigen und sehr umfangreichen spanischen Vortrag als PDF.

Dr. Michael Schaller wurde vom Ökosozialen Forum eingeladen, am 5. Dezember 2001 einen Beitrag zum Thema "Ethik in der Wirtschaft: Was tragen die Kirchen dazu bei?" zu halten.

Hier finden Sie weitere Informationen als PDF-Dokument.

Hier finden Sie den Vortrag Wertanalyse als Instrument zur ökologisch-orientierten Produktgestaltung, den Michael Schaller am 13.03.2003 an der Grazer Technischen Universität gehalten hat als PDF.

/ in ORF Radio Ö1, Juli 2003, 6.57 bis 7.00 Uhr

Die folgenden Beiträge wurden für die ORF Sendung "Gedanken für den Tag" erstellt

Nachhaltigkeit - ein globales Programm, Montag, 21. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - ein Ende des Nord-Süd-Konfliktes ist in Sicht, Dienstag, 22. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - in der Wirtschaft erfolgreich umgesetzt, Mittwoch, 23. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - auf lokaler Ebene möglich, Donnerstag, 24. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - eine persönliche Entscheidung, Freitag, 25. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - vom Konsum zum Genießen, Samstag, 26. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1

Nachhaltige Entwicklung als Voraussetzung für eine lebenswerte und gerechte Welt

Pressemeldung zum Vortrag in der Katholischen Hochschulgemeinde Graz zum Thema `Nachhaltigkeit – Prinzip der Zukunft oder weiteres Modewort?` vom 21. Jänner 2004

„Our common future – unsere gemeinsame Zukunft“ - dieser Bericht, den die norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland den Vereinten Nationen Ende der 80er-Jahre vorlegte, machte den Begriff „Nachhaltigkeit“ allgemein bekannt und definierte ihn als „eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation berücksichtigt, ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen einzuschränken, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“. Mit dem Vortrag „Nachhaltigkeit – Prinzip der Zukunft oder weiteres Modewort?“, widmete sich der Grazer Unternehmensberater Dr. Michael Schaller gestern in der Katholischen Hochschulgemeinde Graz (KHG) ausführlich diesem Thema, das den Schwerpunkt des KHG-Bildungsprogramms im zu Ende gehenden Wintersemester gebildet hat.

Auf Einladung des Forums Glaube-Wissenschaft-Kunst der Katholischen Aktion erläuterte Schaller, dem das Thema „Nachhaltigkeit“ seit seiner Studienzeit ein Anliegen ist und der seit einem Jahr eine Agentur für Nachhaltigkeit betreibt, eingangs, was man gemeinhin unter diesem viel strapazierten Begriff versteht. Nachhaltigkeit sei gleichbedeutend mit Zukunftsfähigkeit, sie beruhe auf dem Schutz der Ökosphäre, einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und einer gerechten Verteilung der Lebenschancen. Vieles sei seit der Veröffentlichung des Brundtland-Berichtes geschehen, sowohl auf internationaler als auch auf nationaler und lokaler Ebene, zeigte sich Schaller doch optimistisch, obwohl die Welt noch lange nicht nachhaltig sei – in diesem Zusammenhang erinnerte der Vortragende an die unzähligen Menschen, die mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen müssen (1,2 Mrd), die unterernährt sind (1,6 Mrd) oder gar an Hunger sterben (100.000 pro Tag) sowie an die 27 Mio Sklaven und Zwangsarbeiter, die Kinderarbeiter, St raßenkinder und Kindersoldaten, aber auch an die weltweit ungleiche Verteilung der Umweltbelastung. Auf Österreichebene ortet er neben „wirklich guten und zukunftsorientierten Ansätzen“ auch Programme einzelner Ministerien, die einfach mit dem „Mascherl Nachhaltigkeit“ versehen und neu veröffentlicht wurden. Als Grundprinzipien der Österreichischen Strategie für nachhaltige Entwicklung werden u.a. die Umsetzung des Vorsorgeprinzips im Hinblick auf kommende Generationen, die Erhaltung der Vielfalt, die Berücksichtigung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Komponente, Gerechtigkeit und Solidarität, die Sicherung von Qualität und Gesundheit und die Stärkung der regionalen und kommunalen Ebene genannt.

Schaller beschränkte sich aber in seinem Vortrag nicht nur auf Definitionen und Interpretationen sondern skizzierte auch „Mosaiksteine“ als Elemente, die durch entsprechende Gestaltung zu einer nachhaltigen Lebensweise beitragen können. Als solche Mosaiksteine nannte er die Bereiche Konsumverhalten, Haushalt und Wohnen, das Mobilitätsverhalten, Sparen und Investment, den Lebensraum Gemeinde, nachhaltiges Wirtschaften und die Kirchen. Qualität statt Quantität, fairer Handel, Reparieren statt Wegwerfen, die Verwendung erneuerbarer Energieträger, im Bereich Mobilität Verlangsamung statt Beschleunigung, Ausbau des Straßenwegenetzes, die Zusammenführung von Arbeits- und Wohngebieten, neue Arbeitsmodelle wie Telearbeitsplätze und Heimarbeit und bessere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel seien nur beispielhaft für die Fülle der Anregungen genannt, die Schaller präsentierte. Dass auch die Gemeinden nicht untätig sind, zeigt die Tatsache, dass bereits 55 steirische Gemeinden einen „Agenda 21“-Prozess gestartet haben. Die „Agenda 21“ wurde 1992 in Rio de Janeiro als Aktionsprogramm für eine weltweit nachhaltige Entwicklung beschlossen und zwei Jahre später durch Maßnahmen zur Umsetzung auf lokaler Ebene (LA 21) ergänzt. Die Durchführung einer LA 21 führt erfahrungsgemäß zu einer Belebung der Gemeinde, es werden gemeinsam Entwicklungsziele für die Zukunft formuliert und die Bürger setzen sich für ihren unmittelbaren Lebensraum ein. Im Bereich Wirtschaft können Unternehmen ebenfalls einen Agendaprozess vollziehen, der in den drei Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Soziales abläuft, wobei es um Dienstleistungen, Kooperationen und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen geht. In der Steirmark werden solche betrieblichen Agendaprozesse im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN)gefördert.

Dass auch die Kirche im Bereich Nachhaltigkeit nicht untätig ist, belegt u.a. ein Arbeitskreis Nachhaltigkeit in der Katholischen Aktion Steiermark, auf dessen Initiative bereits in zahlreichen steirischen Pfarren Umweltreferenten installiert wurden. Diese Arbeit sollte weitergehen, wünscht sich Schaller, der auch für Nachhaltigkeitsarbeitskreise auf pfarrlicher Ebene plädiert, die neben den Umweltthemen einer Pfarre auch einen gemeinsamen Blick auf wirtschaftliche und soziale Fragen werfen. Für Pfarrfeste könnte man auf Anregungen der Initiative „G’scheit feiern“ des Landes Steiermark zurückgreifen. Kirche und Pfarren könnten aber auch Wegbereiter für nachhaltige Energienutzung sein, wenn sie verstärkt Biomasse oder Solaranlagen einsetzen.

Resümee des Abends: Rücksichtsloser Konsum und rücksichtslose Produktion müssen zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung zurücktreten, die ohne Verzicht nicht möglich ist. Jeder Einzelne kann und muss bereit sein, seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu leisten, wenn wir unseren Nachkommen eine lebenswerte und gerechte Welt hinterlassen wollen.

Graz, 21.1.2004 g.l.

- Prinzip der Zukunft oder ein weiteres Modewort? / Vortrag für das Forum Glaube - Wissenschaft - Kunst der Katholischen Aktion Steiermark, gehalten am Dienstag, 20. Jänner 2004, 20.00 Uhr

- Steirer über ihre Solidarität zu Südamerika | Artikel in den Steirischen Berichten, erschienen im April 2007

Initiiert von Dipl. Ing. Hermann Schaller, damals Leiter des landwirt­schaftlichen Schulwesens in der Steiermark, wurde SoL, der gemeinnützige Verein mit Sitz in Graz, gegründet um den SchülerInnen die Entwicklungszusammenarbeit näher zu bringen und Solidarität mit Südamerika zu zeigen. In der Projektarbeit setzt man vor allem auf frauen-, bildungs- und gesundheitsfördernde Projekte.

Beitrag zum Jahrbuch steiermark innovation 2008, erschienen im April 2008 bei Leykam

Michael Schaller, schreibt als Experte zur Nachhaltigkeit, über das Umdenken, das erfolgen muss, wenn wir auf das Jahr 2020 blicken und uns eine zukunftsfähige Steiermark vorstellen wollen. Wir müssen begreifen, was ein nachhaltiger Lebensstil für jeden einzelnen Menschen bedeutet.

Die Devise lautet: "speed kills" - die Qualität zählt. Daher gilt die Qualität des Lebens, des Lernens, der zwischenmenschlichen Beziehungen und der Solidarität zu fördern und zu fordern.

Im November 2010 hat Dr. Michael Schaller beim Bureau Veritas eine Ausbildung zum International registrierten externen Umweltauditor (IRCA) absolviert und mit einer Prüfung positiv abgeschlossen. Mit dieser Ausbildung schließt sich der Kreis der Erfahrungen und Kenntnisse. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens Maschinenbau an der Technischen Universität, bei dem er eine Diplomarbeit zum Abfall- und Ressourcenmanagement eines Automobilzulieferbetriebes geschrieben hat, schrieb er eine Dissertation zur ökologischen Produktgestaltung mittels Wertanalyse. Als Universitätsassistent betreute er Diplomarbeiten im Umwelt- und Energiebereich, als Konsulent der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit WIN berät er Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energieeinsparung.

Stichworte.: Umwelt Umweltschutz
50 einfache Dinge, die sie tun können, um die Welt zu retten und Geld zu sparen

/ Andreas Schlumberger - Heyne-Verlag 2006 - ISBN-13: 978-3-453-68515-4

Der Autor gibt einen intelligenten, guten - manchmal aber zu detaillierten - Einblick in die alltäglichen Umweltsünden. Orientiert an den fünf Lebensbereichen Haushalt, Garten(-arbeit), Reisen, Ernährung und Lifestyle, gibt er Tipps, wie man mit einem kleinen Umdenken nicht nur die Umwelt, sondern auch seine Geldtasche schonen kann. Er erzählt von Allbekanntem, aber auch von überaus Wissenswertem und überraschend Schockierendem.

Konsulent der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit WIN

Die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit WIN wurde in der Steiermark von der Wirtschaftskammer Steiermark, der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG und dem Umweltressort des Landes Steiermark Fachabteilung 19D - Abfall- und Stoffflusswirtschaft gegründet.

 

Klimabündnis

Klimaschutz fängt im Kleinen an. Jeder kann etwas tun, sowohl Einzelpersonen wie auch Unternehmen. Aus diesem Grund ist Dr. Michael Schaller mit seiner Firma sustainable - Agentur für Nachhaltigkeit, seit Dezember 2005 Mitgliedsbetrieb im Klimabündnis Steiermark.

 

 brainGuide

BrainGuide ist ein internationales Expertenportal der Wissenschaft, in dem anerkannte ExpertInnen mit ihren jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten angeführt werden. Dr. Michael Schaller ist seit Anfang Juli 2008 als Experte bei brainGuide eingetragen.

- an Kunden von sustainable - Agentur für Nachhaltigkeit

Am 22. April 2008 wurde erstmals der TRIGOS Preis in der Steiermark verliehen. Mit dem FRISCHEHOF Robier und den Feistritzwerken waren zwei Unternehmen darunter, die von Dr. Michael Schaller, beraten wurden.

(UN)FAIR Trade - Das profitable Geschäft mit unserem Gewissen

Jean-Pierre Boris, Wilhelm Goldmann Verlag, München 2006; ISBN 3-442-15392-1

Der französische Wirtschaftspublizist Jean-Pierre Boris recherchiert sehr ausführlich und interessant die Handelsgeschichte von insgesamt fünf Primärrohstoffen: Kakao, Kaffee, Baumwolle, Reis und Pfeffer.

Hier finden Sie einen Auszug der Pressemeldungen über die Arbeit von Dr. Michael Schaller und sustainable - Agentur für Nachhaltigkeit

Merkblatt: Nachhaltigkeit ist ...schöner wohnen

Wir verbringen den Großteil unseres Lebens an unserem Arbeitsplatz. Daher ist es besonders wichtig, dass man mit seinem Zuhause einen Ort des Wohlfühlens und einen Kraftplatz schafft. Um so relevanter ist der bedachte Einsatz der Ressourcen bei der Gestaltung des Lebensraumes.

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