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Stichwort: Wirtschaft Sortierung

(Sendetermin im ORF: 1.Mai.2011, 18.25 Uhr, Österreichbild am Sonntag, ORF 2)

Vom Aufstellen der ersten Mülltonne zur gezielten Abfalltrennung bis zum internationalen Vorbild in Sachen Recycling...

 

6. Grazer Expertenfrühstück der WKO

Im Rahmen eines gemütlichen Get-togethers der Wirtschaftskammer Steiermark haben Sie am Dienstag, 05.04.2011 die Chance von CSR Experten

Best Practice Beispiele gelebter Familienfreundlichkeit

- Ein Resümee der Veranstaltung Vereinbarkeit Beruf und Familie – eine Chance für alle Beteiligten!, Leibnitz am 16.02

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stand im Mittelpunkt eines Abends, zu dem Bürgermeister Helmut Leitenberger gemeinsam mit dem Auditteam Steiermark, der Familie & Beruf Management GmbH und der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit am 16. Februar ins Leibnitzer Rathaus geladen hat. Wie dieser Spagat zu schaffen ist und was Unternehmen davon haben, war der Inhalt von spannenden Beispielen aus der Praxis. Dieser Informationsabend wurde im Rahmen des Auditprozesses familienfreundlichegemeinde abgehalten, an dem Leibnitz seit Herbst 2010 teilnimmt.

- CSR zählt im Ganzen!

Seit der Initiierung des TRIGOS-Preises vor acht Jahren hat sich im Bereich CSR einiges getan. Wurden zu Beginn Unternehmen für einzelne besonders hervorzuhebende CSR-Projekte ausgezeichnet, wird ab 2011 die Corporate Social Responsibility eines Betriebes als Ganzes zur Beurteilung herangezogen.

Auf diese Weise regiert man auf die zunehmende Bedeutung der in Relation zueinander stehenden 5 CSR-Felder:

Führung und Gestaltung Marktverhalten MitarbeiterInnen Umwelt Gesellschaft

Wenn Sie als UnternehmerIn schon längst diese Art von gesellschaftlicher Verantwortung übernommen haben, dann machen Sie das auch publik und nehmen Sie am TRIGOS 2011 teil! Die Einreichfrist läuft noch bis 7.März unter TRIGOS

 

Erfolge

Am 22. April 2008 wurde erstmals der TRIGOS Preis in der Steiermark verliehen. Mit dem Frischehof Robier und den Feistritzwerken waren zwei Unternehmen darunter, die von Dr. Michael Schaller, beraten wurden. Mit der Eine Welt Handel AG, die im Jahr 2006 mit zwei TRIGOS Preisen ausgezeichnet wurde, sind es nun drei von Dr. Michael Schaller beratene Unternehmen, die diese hohe Auszeichnung für ihr langjähriges Engagement entgegen nehmen durften. Lesen Sie hier mehr dazu.

Wollen Sie vielleicht auch zu den zukünftigen TRIGOS-PreisträgerInnen gehören, dann kontaktieren Sie uns bezüglich einer CSR-Beratung.

 

TRIGOS ist eine Initiative von:

CARITAS Rote Kreuz Österreich SOS Kinderdorf Umwelt Dachverband Wirtschaftskammer Österreich Business Data Consulting Group Industriellen Vereinigung Die Presse respACT Diakonie

TRIGOS wird weiters unterstützt von:

BKS Murauer Casinos Austria Österreichische Lotterien gugler
Handeln für die Zukunft

steirische Nachhaltigkeitsprojekte - nachhaltig auf DVD festgehalten

In der Steiermark gibt es eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten zur Nachhaltigkeit. Sie einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, war die Idee eines Filmprojektes, das im Auftrag des Landes Steiermark gemeinsam mit dem ORF Steiermark realisiert werden konnte. Von sustainable - Agentur für Nachhaltigkeit wurde das Filmprojekt Handeln für die Zukunft - Projekt zur Nachhaltigkeit konzipiert und betreut und es wurde im Anschluss daran die Produktion einer DVD abgewickelt.

Nachhaltigkeitsberichte

- das neue Kommunikationsinstrument für das erfolgreiche Unternehmen

Laut World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) nutzen heute 50% der Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht als Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit.

Nachhaltigkeitsberichte zeigen nicht nur vom Transparenzwillen eines Unternehmens, sondern auch dessen Bereitschaft soziale Verantwortung zu übernehmen, die natürlichen Ressourcen zu schützen und dennoch wirtschaftlich leistungsfähig zu sein. Diese freiwilligen Berichte verbessern nicht nur das Image nach außen hin, sondern werden auch als Kommunikationsmedium mit Breitenwirkung genutzt.

Stichworte.: Nachhaltigkeit Wirtschaft

- Gesprächsabend zum ökumenischen Sozialwort in der Stadtpfarre zum Hl. Blut in Graz / Statement gehalten am Donnerstag, 12. Februar 2004, 19.30 Uhr

Dr. Michael Schaller wurde vom Ökosozialen Forum eingeladen, am 5. Dezember 2001 einen Beitrag zum Thema "Ethik in der Wirtschaft: Was tragen die Kirchen dazu bei?" zu halten.

Hier finden Sie weitere Informationen als PDF-Dokument.

- Die Verantwortung der Kirchen für die Schöpfung

Hier finden Sie das Statement zum Thema Verantwortung der Kirchen für die Schöpfung im Rahmen des Ökosozialen Forums in Stainz, vom 5.Juli.2002, als  PDF.

Hier finden Sie den Vortrag Wertanalyse als Instrument zur ökologisch-orientierten Produktgestaltung, den Michael Schaller am 13.03.2003 an der Grazer Technischen Universität gehalten hat als PDF.

/ in ORF Radio Ö1, Juli 2003, 6.57 bis 7.00 Uhr

Die folgenden Beiträge wurden für die ORF Sendung "Gedanken für den Tag" erstellt

Nachhaltigkeit - ein globales Programm, Montag, 21. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - ein Ende des Nord-Süd-Konfliktes ist in Sicht, Dienstag, 22. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - in der Wirtschaft erfolgreich umgesetzt, Mittwoch, 23. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - auf lokaler Ebene möglich, Donnerstag, 24. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - eine persönliche Entscheidung, Freitag, 25. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1 Nachhaltigkeit - vom Konsum zum Genießen, Samstag, 26. Juli 2003, 6.57 Uhr Ö1

Nachhaltige Entwicklung als Voraussetzung für eine lebenswerte und gerechte Welt

Pressemeldung zum Vortrag in der Katholischen Hochschulgemeinde Graz zum Thema `Nachhaltigkeit – Prinzip der Zukunft oder weiteres Modewort?` vom 21. Jänner 2004

„Our common future – unsere gemeinsame Zukunft“ - dieser Bericht, den die norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland den Vereinten Nationen Ende der 80er-Jahre vorlegte, machte den Begriff „Nachhaltigkeit“ allgemein bekannt und definierte ihn als „eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der gegenwärtigen Generation berücksichtigt, ohne die Fähigkeit zukünftiger Generationen einzuschränken, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen“. Mit dem Vortrag „Nachhaltigkeit – Prinzip der Zukunft oder weiteres Modewort?“, widmete sich der Grazer Unternehmensberater Dr. Michael Schaller gestern in der Katholischen Hochschulgemeinde Graz (KHG) ausführlich diesem Thema, das den Schwerpunkt des KHG-Bildungsprogramms im zu Ende gehenden Wintersemester gebildet hat.

Auf Einladung des Forums Glaube-Wissenschaft-Kunst der Katholischen Aktion erläuterte Schaller, dem das Thema „Nachhaltigkeit“ seit seiner Studienzeit ein Anliegen ist und der seit einem Jahr eine Agentur für Nachhaltigkeit betreibt, eingangs, was man gemeinhin unter diesem viel strapazierten Begriff versteht. Nachhaltigkeit sei gleichbedeutend mit Zukunftsfähigkeit, sie beruhe auf dem Schutz der Ökosphäre, einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und einer gerechten Verteilung der Lebenschancen. Vieles sei seit der Veröffentlichung des Brundtland-Berichtes geschehen, sowohl auf internationaler als auch auf nationaler und lokaler Ebene, zeigte sich Schaller doch optimistisch, obwohl die Welt noch lange nicht nachhaltig sei – in diesem Zusammenhang erinnerte der Vortragende an die unzähligen Menschen, die mit weniger als einem US-Dollar pro Tag auskommen müssen (1,2 Mrd), die unterernährt sind (1,6 Mrd) oder gar an Hunger sterben (100.000 pro Tag) sowie an die 27 Mio Sklaven und Zwangsarbeiter, die Kinderarbeiter, St raßenkinder und Kindersoldaten, aber auch an die weltweit ungleiche Verteilung der Umweltbelastung. Auf Österreichebene ortet er neben „wirklich guten und zukunftsorientierten Ansätzen“ auch Programme einzelner Ministerien, die einfach mit dem „Mascherl Nachhaltigkeit“ versehen und neu veröffentlicht wurden. Als Grundprinzipien der Österreichischen Strategie für nachhaltige Entwicklung werden u.a. die Umsetzung des Vorsorgeprinzips im Hinblick auf kommende Generationen, die Erhaltung der Vielfalt, die Berücksichtigung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Komponente, Gerechtigkeit und Solidarität, die Sicherung von Qualität und Gesundheit und die Stärkung der regionalen und kommunalen Ebene genannt.

Schaller beschränkte sich aber in seinem Vortrag nicht nur auf Definitionen und Interpretationen sondern skizzierte auch „Mosaiksteine“ als Elemente, die durch entsprechende Gestaltung zu einer nachhaltigen Lebensweise beitragen können. Als solche Mosaiksteine nannte er die Bereiche Konsumverhalten, Haushalt und Wohnen, das Mobilitätsverhalten, Sparen und Investment, den Lebensraum Gemeinde, nachhaltiges Wirtschaften und die Kirchen. Qualität statt Quantität, fairer Handel, Reparieren statt Wegwerfen, die Verwendung erneuerbarer Energieträger, im Bereich Mobilität Verlangsamung statt Beschleunigung, Ausbau des Straßenwegenetzes, die Zusammenführung von Arbeits- und Wohngebieten, neue Arbeitsmodelle wie Telearbeitsplätze und Heimarbeit und bessere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel seien nur beispielhaft für die Fülle der Anregungen genannt, die Schaller präsentierte. Dass auch die Gemeinden nicht untätig sind, zeigt die Tatsache, dass bereits 55 steirische Gemeinden einen „Agenda 21“-Prozess gestartet haben. Die „Agenda 21“ wurde 1992 in Rio de Janeiro als Aktionsprogramm für eine weltweit nachhaltige Entwicklung beschlossen und zwei Jahre später durch Maßnahmen zur Umsetzung auf lokaler Ebene (LA 21) ergänzt. Die Durchführung einer LA 21 führt erfahrungsgemäß zu einer Belebung der Gemeinde, es werden gemeinsam Entwicklungsziele für die Zukunft formuliert und die Bürger setzen sich für ihren unmittelbaren Lebensraum ein. Im Bereich Wirtschaft können Unternehmen ebenfalls einen Agendaprozess vollziehen, der in den drei Dimensionen Umwelt, Wirtschaft und Soziales abläuft, wobei es um Dienstleistungen, Kooperationen und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen geht. In der Steirmark werden solche betrieblichen Agendaprozesse im Rahmen der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit (WIN)gefördert.

Dass auch die Kirche im Bereich Nachhaltigkeit nicht untätig ist, belegt u.a. ein Arbeitskreis Nachhaltigkeit in der Katholischen Aktion Steiermark, auf dessen Initiative bereits in zahlreichen steirischen Pfarren Umweltreferenten installiert wurden. Diese Arbeit sollte weitergehen, wünscht sich Schaller, der auch für Nachhaltigkeitsarbeitskreise auf pfarrlicher Ebene plädiert, die neben den Umweltthemen einer Pfarre auch einen gemeinsamen Blick auf wirtschaftliche und soziale Fragen werfen. Für Pfarrfeste könnte man auf Anregungen der Initiative „G’scheit feiern“ des Landes Steiermark zurückgreifen. Kirche und Pfarren könnten aber auch Wegbereiter für nachhaltige Energienutzung sein, wenn sie verstärkt Biomasse oder Solaranlagen einsetzen.

Resümee des Abends: Rücksichtsloser Konsum und rücksichtslose Produktion müssen zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung zurücktreten, die ohne Verzicht nicht möglich ist. Jeder Einzelne kann und muss bereit sein, seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu leisten, wenn wir unseren Nachkommen eine lebenswerte und gerechte Welt hinterlassen wollen.

Graz, 21.1.2004 g.l.

- Prinzip der Zukunft oder ein weiteres Modewort? / Vortrag für das Forum Glaube - Wissenschaft - Kunst der Katholischen Aktion Steiermark, gehalten am Dienstag, 20. Jänner 2004, 20.00 Uhr

- Steirer über ihre Solidarität zu Südamerika | Artikel in den Steirischen Berichten, erschienen im April 2007

Initiiert von Dipl. Ing. Hermann Schaller, damals Leiter des landwirt­schaftlichen Schulwesens in der Steiermark, wurde SoL, der gemeinnützige Verein mit Sitz in Graz, gegründet um den SchülerInnen die Entwicklungszusammenarbeit näher zu bringen und Solidarität mit Südamerika zu zeigen. In der Projektarbeit setzt man vor allem auf frauen-, bildungs- und gesundheitsfördernde Projekte.

Beitrag zum Jahrbuch steiermark innovation 2008, erschienen im April 2008 bei Leykam

Michael Schaller, schreibt als Experte zur Nachhaltigkeit, über das Umdenken, das erfolgen muss, wenn wir auf das Jahr 2020 blicken und uns eine zukunftsfähige Steiermark vorstellen wollen. Wir müssen begreifen, was ein nachhaltiger Lebensstil für jeden einzelnen Menschen bedeutet.

Die Devise lautet: "speed kills" - die Qualität zählt. Daher gilt die Qualität des Lebens, des Lernens, der zwischenmenschlichen Beziehungen und der Solidarität zu fördern und zu fordern.

Flow im Beruf

/ Mihaly Csikszentmihalyi; Verlag Klett-Cotta, Stuttgart (2004); ISBN 3-608-93532-0

Wer kennt sie nicht, die Erfahrung, über der Vertiefung in eine Arbeit, in Sport, in ein Spiel oder in eine handwerkliche Tätigkeit die Zeit völlig übersehen zu haben, eingetaucht gewesen zu sein in die volle Konzentration, in einen Zustand des Glücksgefühls.

Ins Herz der Zukunft

Unterwegs zur Nachhaltigkeit

Bene Schneider ist Journalist und ein 68er. Während alle anderen schon mit sparsamen Kleinwagen unterwegs sind, erfüllt er sich noch den Traum von der großen weiten Welt. In seinem Sprit fressenden offenen Cadillac gondelt er nach Rimini, um sich dort seinen wohlverdienten Urlaub zu gönnen. Aber daraus wird nichts.

Auditteam Steiermark

Im Frühjahr 2006 haben sich Dr. Michael Schaller, Gabriele Koch und Mag.a Erika Krenn-Neuwirth zum Auditteam Steiermark zusammengeschlossen. Sie begleiten Gemeinden durch den Auditprozess familienfreundlichegemeinde und Unternehmen beim Audit berufundfamilie. Dabei helfen sie Gemeinden und Unternehmen im Rahmen ihrer Expertise gemeinsam familienfreundliche Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen und tragen auf diese Weise zu einem familienfreundlicheren Umfeld bei.

 

Erste Informationen finden Sie gebündelt im Folder, der für Sie als PDF zur Verfügung steht.

Wollen Sie ausführlichere Informationen zum Thema Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dann besuchen Sie die Hompage des Auditteam Steiermark.

CSR-Experten als Mentor und Auftraggeber

Eine besonderen Zusammenarbeit zwischen FH und Wirtschaft

Studierende der Fachhochschule Joanneum präsentieren am Freitag, 1. Februar 2008 die Ergebnisse der CSR-Praxis in der Steiermark anhand von Auszeichnungen und Wettbewerben. Gabriele Koch, CSR-Expertin mit dem Schwerpunkt „Wertorientierte Unternehmensberatung“ und Dr. Michael Schaller, Gründer von sustainable – Agentur für Nachhaltigkeit, forcieren die Zusammenarbeit von Fachhochschule Joanneum und Wirtschaft und fungierten als Mentoren und Auftraggeber.

„Was ist CSR und wieweit prägt das Verständnis von CSR das Handeln von ausgezeichneten Unternehmen?“ war die Frage, der sich drei Studierende der FH Joanneum im Rahmen ihres Studiums Sozialarbeit und Sozialmanagement im Wintersemester 2007/2008 widmeten. Elisabeth Bauer, Livia Bramberger und Gabriella Fassold erhielten den Auftrag zu dieser Projektarbeit von den beiden CSR-Experten Gabriele Koch und Dr. Michael Schaller, die während des Projektes auch mit Rat zur Seite standen.

In einer ersten Phase erhoben die drei Studierenden, welche Wettbewerbe es in Österreich gibt, die den Schwerpunkt CSR haben bzw. der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit entsprechen. Aus den insgesamt zehn Wettbewerben wurden die Wettbewerbe „Frauen- und familienfreundlichster Betrieb“ der Initiative „Taten statt Worte“, der „Nestor“ für die Förderung älterer ArbeitnehmerInnen und der  -  „JobOskar“ (frühere Bezeichnung) als steirischer Integrationspreis ausgewählt und einer detaillierten Analyse unterzogen. Es wurden die steirischen Unternehmen erhoben, die daran in den letzten Jahren teilgenommen haben und zumindest für einen Preis nominiert wurden oder sogar einen Hauptpreis erhielten. In drei Vorzeigeunternehmen führten die Studierenden persönliche Interviews durch. Im Eurospar Deutschlandsberg, der mit dem JobOskar ausgezeichnet wurde, stand Marktleiter Franz Langmann für ein Gespräch zur Verfügung. In der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG, die als Gewinnerin im Rahmen der Initiative „Taten statt Worte“ von den Studierenden ausgewählt wurde, sprachen sie mit Mag. Barbara Kunzfeld-Muhr, Leiterin der Unternehmenskommunikation und Günther Feldgrill, einem ehemaligen Betriebsrat und nun Leiter der neu geschaffenen CSR Abteilung. Anneliese Degen von der Firma DEAKON Degen informierte die Studierenden über die Auszeichnung Nestor, die das Unternehmen für die Förderung älterer MitarbeiterInnen erhielt und über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Am Freitag, dem 1. Februar 2008 wurden die Vorgehensweise und die Ergebnisse im Rahmen einer Abschlusspräsentation an der FH Joanneum vorgestellt. Bramberger, Bauer und Fassold zogen dabei ein differenziertes Resümee. In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße wird CSR unterschiedlich umgesetzt. Während es in großen Unternehmen in Leitbildern oder in den strategischen Ausrichtungen verankert ist, wird CSR in Kleinbetrieben eher intuitiv umgesetzt. CSR hilft, sich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren und es trägt dazu bei, die Entwicklungspotentiale der MitarbeiterInnen zu erkennen und zu entwickeln. Eine große Rolle spielen die Führungskräfte. Sie müssen die CSR Philosophie überzeugend und ehrlich leben und auch Maßnahmen setzen, die von den Mitarbeitern unter Umständen zu Beginn kritisch gesehen werden, wie die Einstellung von Menschen mit Behinderung oder älteren ArbeitnehmerInnen, die sich aber dann als Bereicherung für das Unternehmen darstell en.

 

Die FH Studierenden mit ihren Auftraggebern. Von rechts: CSR-Expertin Gabriele Koch, Livia Bramberger, Elisabeth Bauer, Gabriella Fassold und Dr. Michael Schaller von sustainable – Agentur für Nachhaltigkeit.

 

Links

DEAKON Degen GmbH Die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG FH Joanneum Initiative Taten statt Worte Integrationspreis Nestor Spar
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