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Stichwort: familienfamilienfreundlich Sortierung
6. Grazer Expertenfrühstück der WKO

Im Rahmen eines gemütlichen Get-togethers der Wirtschaftskammer Steiermark haben Sie am Dienstag, 05.04.2011 die Chance von CSR Experten

Best Practice Beispiele gelebter Familienfreundlichkeit

- Ein Resümee der Veranstaltung Vereinbarkeit Beruf und Familie – eine Chance für alle Beteiligten!, Leibnitz am 16.02

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stand im Mittelpunkt eines Abends, zu dem Bürgermeister Helmut Leitenberger gemeinsam mit dem Auditteam Steiermark, der Familie & Beruf Management GmbH und der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit am 16. Februar ins Leibnitzer Rathaus geladen hat. Wie dieser Spagat zu schaffen ist und was Unternehmen davon haben, war der Inhalt von spannenden Beispielen aus der Praxis. Dieser Informationsabend wurde im Rahmen des Auditprozesses familienfreundlichegemeinde abgehalten, an dem Leibnitz seit Herbst 2010 teilnimmt.

Auditteam Steiermark

Im Frühjahr 2006 haben sich Dr. Michael Schaller, Gabriele Koch und Mag.a Erika Krenn-Neuwirth zum Auditteam Steiermark zusammengeschlossen. Sie begleiten Gemeinden durch den Auditprozess familienfreundlichegemeinde und Unternehmen beim Audit berufundfamilie. Dabei helfen sie Gemeinden und Unternehmen im Rahmen ihrer Expertise gemeinsam familienfreundliche Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen und tragen auf diese Weise zu einem familienfreundlicheren Umfeld bei.

 

Erste Informationen finden Sie gebündelt im Folder, der für Sie als PDF zur Verfügung steht.

Wollen Sie ausführlichere Informationen zum Thema Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dann besuchen Sie die Hompage des Auditteam Steiermark.

CSR-Experten als Mentor und Auftraggeber

Eine besonderen Zusammenarbeit zwischen FH und Wirtschaft

Studierende der Fachhochschule Joanneum präsentieren am Freitag, 1. Februar 2008 die Ergebnisse der CSR-Praxis in der Steiermark anhand von Auszeichnungen und Wettbewerben. Gabriele Koch, CSR-Expertin mit dem Schwerpunkt „Wertorientierte Unternehmensberatung“ und Dr. Michael Schaller, Gründer von sustainable – Agentur für Nachhaltigkeit, forcieren die Zusammenarbeit von Fachhochschule Joanneum und Wirtschaft und fungierten als Mentoren und Auftraggeber.

„Was ist CSR und wieweit prägt das Verständnis von CSR das Handeln von ausgezeichneten Unternehmen?“ war die Frage, der sich drei Studierende der FH Joanneum im Rahmen ihres Studiums Sozialarbeit und Sozialmanagement im Wintersemester 2007/2008 widmeten. Elisabeth Bauer, Livia Bramberger und Gabriella Fassold erhielten den Auftrag zu dieser Projektarbeit von den beiden CSR-Experten Gabriele Koch und Dr. Michael Schaller, die während des Projektes auch mit Rat zur Seite standen.

In einer ersten Phase erhoben die drei Studierenden, welche Wettbewerbe es in Österreich gibt, die den Schwerpunkt CSR haben bzw. der sozialen Dimension der Nachhaltigkeit entsprechen. Aus den insgesamt zehn Wettbewerben wurden die Wettbewerbe „Frauen- und familienfreundlichster Betrieb“ der Initiative „Taten statt Worte“, der „Nestor“ für die Förderung älterer ArbeitnehmerInnen und der  -  „JobOskar“ (frühere Bezeichnung) als steirischer Integrationspreis ausgewählt und einer detaillierten Analyse unterzogen. Es wurden die steirischen Unternehmen erhoben, die daran in den letzten Jahren teilgenommen haben und zumindest für einen Preis nominiert wurden oder sogar einen Hauptpreis erhielten. In drei Vorzeigeunternehmen führten die Studierenden persönliche Interviews durch. Im Eurospar Deutschlandsberg, der mit dem JobOskar ausgezeichnet wurde, stand Marktleiter Franz Langmann für ein Gespräch zur Verfügung. In der Steiermärkischen Bank und Sparkassen AG, die als Gewinnerin im Rahmen der Initiative „Taten statt Worte“ von den Studierenden ausgewählt wurde, sprachen sie mit Mag. Barbara Kunzfeld-Muhr, Leiterin der Unternehmenskommunikation und Günther Feldgrill, einem ehemaligen Betriebsrat und nun Leiter der neu geschaffenen CSR Abteilung. Anneliese Degen von der Firma DEAKON Degen informierte die Studierenden über die Auszeichnung Nestor, die das Unternehmen für die Förderung älterer MitarbeiterInnen erhielt und über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Am Freitag, dem 1. Februar 2008 wurden die Vorgehensweise und die Ergebnisse im Rahmen einer Abschlusspräsentation an der FH Joanneum vorgestellt. Bramberger, Bauer und Fassold zogen dabei ein differenziertes Resümee. In Abhängigkeit von der Unternehmensgröße wird CSR unterschiedlich umgesetzt. Während es in großen Unternehmen in Leitbildern oder in den strategischen Ausrichtungen verankert ist, wird CSR in Kleinbetrieben eher intuitiv umgesetzt. CSR hilft, sich gegenüber der Konkurrenz zu positionieren und es trägt dazu bei, die Entwicklungspotentiale der MitarbeiterInnen zu erkennen und zu entwickeln. Eine große Rolle spielen die Führungskräfte. Sie müssen die CSR Philosophie überzeugend und ehrlich leben und auch Maßnahmen setzen, die von den Mitarbeitern unter Umständen zu Beginn kritisch gesehen werden, wie die Einstellung von Menschen mit Behinderung oder älteren ArbeitnehmerInnen, die sich aber dann als Bereicherung für das Unternehmen darstell en.

 

Die FH Studierenden mit ihren Auftraggebern. Von rechts: CSR-Expertin Gabriele Koch, Livia Bramberger, Elisabeth Bauer, Gabriella Fassold und Dr. Michael Schaller von sustainable – Agentur für Nachhaltigkeit.

 

Links

DEAKON Degen GmbH Die Steiermärkische Bank und Sparkassen AG FH Joanneum Initiative Taten statt Worte Integrationspreis Nestor Spar
 brainGuide

BrainGuide ist ein internationales Expertenportal der Wissenschaft, in dem anerkannte ExpertInnen mit ihren jeweiligen inhaltlichen Schwerpunkten angeführt werden. Dr. Michael Schaller ist seit Anfang Juli 2008 als Experte bei brainGuide eingetragen.

Die Tätigkeiten von  sustainable - Agentur für Nachhaltigkeit lassen sich den folgenden Schwerpunkten zuordnen:

CSR und Nachhaltigkeit Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit Familienfreundlichkeit PR und Öffentlichkeitsarbeit

Merkblatt: Nachhaltigkeit ist ... der Lebensraum Gemeinde

Dort, wo alles begann, soll es sobald nicht zu Ende gehen: Der Ausgangspunkt einer jeder Lebensreise ist der Heimatort, dort, wo man einmal begonnen hat, Wurzeln zu schlagen. Durch die Förderung der Mobilität und sowohl berufliche als auch private Veränderungen gehen die Wurzeln oft verloren; man wird zum Weltenmenschen.

Merkblatt: Nachhaltigkeit ist...arbeiten im Einklang mit dem Umfeld

In unserer Leistungsgesellschaft ist der Druck auf den/die ArbeitnehmerIn tagtäglich enorm. Die Life-Work-Balance ist zunehmend unausgeglichen und die Burnout-Fälle häufen sich.

Maria Santner

- ist Prokuristin bei Anton Paar

Bereits zweimal durfte sie die Auszeichnung des Unternehmens als Frauen- und Familienfreundlichstes Unternehmen übernehmen. Aber auch sonst ist das Unternehmen ungewöhnlich. Im Jahr 2005 wurde ein eigener Schwerpunkt Mobilität begonnen, im Dezember 2003 wurde das Unternehmen in eine gemeinnützige Stiftung eingebracht....

Ridi M. Steibl

- Leiterin des Referates Frau Familie-Gesellschaft

Sie ist Leiterin des Referates Frau Familie-Gesellschaft der Steiermärkischen Landesregierung und Familiensprecherin im Nationalrat. Sie setzt sich seit Jahren für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, für Frauen- und Familienförderung und für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein.

Susanne Lucchesi Palli

- Projektleiterin für das Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde

Sie ist Vizebürgermeisterin in der südststeirischen Gemeinde Weinburg am Saßbach. Als Projektleiterin ist sie seit Sommer 2006 für das Audit familien- und kinderfreundliche Gemeinde zuständig.